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Experten fordern Investitionen im medizinischen Sektor, der Projektmarkt soll bis 2033 23 Milliarden Dollar erreichen

22.07.2025

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Der Sektor ist stark von Importen abhängig, was erhebliche Chancen für die lokale Fertigung schafft, sagt Sylvana Quader Sinha, Gründerin von Praava Health.

Bei einer heutigen Sitzung (10. April) forderten Experten Investoren dazu auf, die Möglichkeiten im medizinischen Sektor Bangladeschs zu erkunden, und betonten dessen robustes Wachstumspotenzial.

Sie prognostizierten, dass das Marktvolumen bis 2033 23 Milliarden US-Dollar erreichen wird, angetrieben durch die steigende Nachfrage nach medizinische Verbrauchsmaterialien und fortgeschritten Diagnosetools.

Die Prognose wurde während einer Sitzung mit dem Titel „Freisetzung des Investitionspotenzials im Gesundheitswesen in Bangladesch“ auf dem Bangladesh Investment Summit 2025 erstellt, der in einem Stadthotel stattfand.


Md Saidur Rahman, Sekretär der Abteilung für Gesundheitsdienste, sprach bei der Sitzung, während Sylvana Quader Sinha, Gründerin, Vorsitzende und CEO von Praava Health, die Grundsatzrede zum gleichen Thema hielt.

In seiner Rede skizzierte Saidur Rahman das bemerkenswerte Wachstum des Gesundheitssektors des Landes und ermutigte Investoren, dessen Potenzial zu nutzen.

„Es wird prognostiziert, dass das Marktvolumen des Gesundheitssektors in Bangladesch bis 2033 23 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Es ist klar, dass dieser Sektor ein enormes Potenzial für Investoren bietet“, sagte er.

Sylvana Quader Sinha wies darauf hin, dass der Markt für medizinische Ausrüstung und Geräte ebenfalls ein starkes Wachstum erlebe und bis 2030 voraussichtlich 3 Milliarden US-Dollar erreichen werde, angetrieben durch die steigende Nachfrage nach medizinischen Verbrauchsmaterialien und fortschrittlicher Diagnostik.

„Der Sektor ist stark von Importen abhängig, was erhebliche Chancen für die lokale Produktion schafft – insbesondere, da das Land auf dem Weg zur Selbstversorgung mit wichtigen Gesundheitsprodukten ist.

Investitionspotenzial besteht in der Errichtung von Produktionseinheiten für wichtige Verbrauchsgüter, wie z. B. In-vitro-Diagnostik Kits und Geräte zur Gesundheitsüberwachung mit geringem Risiko.

Darüber hinaus besteht eine wachsende Nachfrage nach OP-Unterstützung und Intensivstationsausrüstung, was dieses Segment zu einem äußerst lukrativen Investitionssegment macht“, fügte sie hinzu.

Sie betonte, dass sich das Gesundheitswesen gemessen am Umsatz zu einem der größten Sektoren der bangladeschischen Wirtschaft entwickelt habe. Seit 2010 sei es zu einem jährlichen Wachstum von 10,3 % gekommen und in dem fast 300.000 Menschen direkt beschäftigt seien.

„Dieses Wachstum wird von mehreren Faktoren vorangetrieben: einer alternden Bevölkerung, einer wachsenden Mittel- und Wohlhabendenschicht und der steigenden Zahl nicht übertragbarer Krankheiten. Bangladeschs Gesundheitsbranche umfasst fünf wichtige Teilsektoren: Gesundheitseinrichtungen, Pharmazeutika, medizinische Geräte und Anlagen, digitale Gesundheitsversorgung und medizinische Biotechnologie“, sagte sie.

Sylvana hob auch den Ausbau privater Gesundheitseinrichtungen hervor, darunter Krankenhäuser, Kliniken und Diagnosezentren.

„Öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) und staatliche Anreize – wie etwa Steuerbefreiungen für private Krankenhäuser außerhalb der Großstädte – fördern Investitionen zusätzlich. Die wachsende Nachfrage nach tertiärer und spezialisierter Gesundheitsversorgung in städtischen Gebieten sowie nach medizinischer Grundversorgung in ländlichen Regionen macht den Sektor zu einem Schlüsselbereich für Investitionen“, fügte sie hinzu.

Sie wies außerdem darauf hin, dass der Pharmasektor, der als Pharmerging Market gilt, bis 2025 voraussichtlich einen Wert von 6 Milliarden US-Dollar erreichen und damit eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 12 % erreichen wird.

„Die Branche ist für ihre starke Basis an Markengenerika bekannt, insbesondere in den Bereichen Magen-Darm-Therapie, Antibiotika und Fiebermittel, und deckt damit fast die gesamte Inlandsnachfrage“, sagte sie.

Sylvana diskutierte auch, wie die digitale Transformation das Wachstum im Gesundheitssektor beschleunigt.

„Seit COVID-19 hat sich die digitale Gesundheit zu einem zentralen Innovationsbereich entwickelt. Die digitale Gesundheitsstrategie der Regierung für den Zeitraum 2023–2027 zielt darauf ab, Tools wie cloudbasierte elektronische Patientenakten (EHRs) und Telemedizinplattformen zu integrieren, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern und die Kosten zu senken“, erklärte sie.

Abschließend hob sie Investitionsmöglichkeiten in Cloud-basierte Dienste, interoperable Gesundheitssysteme und Fernüberwachung von Patienten hervor und betonte die Bedeutung von Partnerschaften mit ausländischen Technologieunternehmen, um Innovationen im Gesundheitswesen in Bangladesch voranzutreiben.