China veröffentlicht Richtlinien zur Prävention, Behandlung von Diabetes und chronischen Atemwegserkrankungen
PEKING – China hat am Montag zwei Richtlinien zur Prävention und Behandlung von Diabetes und chronische Atemwegserkrankungen von 2024 bis 2030.
Bis 2030 soll ein Diabetes-Präventions- und Behandlungssystem dafür sorgen, dass über 60 Prozent der Bürger ab 18 Jahren über die Krankheit informiert sind. Bis dahin wird die Abdeckungsrate standardisierter Behandlungsdienste für Patienten mit Typ-2-Diabetes auf der Primärebene bei über 70 Prozent liegen, wie aus Dokumenten hervorgeht, die von mehreren Behörden, darunter der Nationalen Gesundheitskommission (NHC), veröffentlicht wurden.

Bis 2030 soll das System zur Prävention und Kontrolle chronischer Atemwegserkrankungen weiter verfeinert werden, wobei die Sterblichkeitsrate aufgrund chronischer Atemwegserkrankungen bei Menschen im Alter von 70 Jahren und darunter auf 8,1 pro 100.000 und darunter sinken soll.
Mit der Entwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft sind chronische Krankheiten zu einem wichtigen Faktor geworden, der die Verbesserung der gesundes Leben Lebenserwartung in China, laut NHC.
Daten zeigen, dass über 80 Prozent der Todesfälle in China durch schwere chronische Krankheiten verursacht wurden, wie Herz-Kreislauf- und zerebrovaskuläre Erkrankungen, Krebs, Diabetes und chronischen Atemwegserkrankungen.
Derzeit gibt es in China über 30 Millionen Diabetiker im Alter von 65 Jahren und älter, während die Zahl der Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen wie chronisch obstruktiver Lungenerkrankung und Asthma laut NHC rund 100 Millionen erreicht hat.
In den letzten Jahren hat China das weltweit größte Überwachungsnetzwerk für Krankheiten und Gesundheitsrisiken aufgebaut, und die vorzeitige Sterblichkeitsrate bei schweren chronischen Krankheiten ist von 18,5 Prozent im Jahr 2015 auf 15,3 Prozent im Jahr 2021 gesunken.














